easyJet
Daniel Junginger, 2019-7-22

easyJet

  • IATA-Code: U2
  • ICAO-Code: EZY
  • Rufzeichen: EASY
  • Gründungsjahr: 1995
  • Sitz: Luton, Vereinigtes Königreich
  • Heimatflughafen: Flughafen London & Luton
  • Fluggastaufkommen: 80,2 Millionen (2017)
  • Flottenstärke: 156 (Stand 2019)
  • Durchschnittsalter der Maschinen: 7,9 Jahre
  • Gepäckbestimmungen:  http://www.easyjet.com/de/hilfe/gepack/handgepack-und-aufgabegepack

Wissenswertes zu easyJet

 Sicherheitsfaktor: easyJet gehört zu den sichersten Airlines. Seit der Gründung ist die Fluggesellschaft ohne Zwischenfälle unfallfrei geflogen.

 Brexit: Die Folgen eines harten Brexits sind für die Billigfluggesellschaft schon vor dem eigentlichen Beschluss deutlich sichtbar. Zwar verzeichnet easyJet eine hohe Passagierauslastung, doch musste die Airline in den ersten beiden Quartalen 2019 einen Umsatzverlust in Milliardenhöhe hinnehmen. Ein Grund dafür ist der drohende Brexit, der möglicherweise zu einem Verlust der Flugrechte im europäischen Raum führt.

 Fluggastrechte: In der Vergangenheit übten Experten und Verbraucher wiederholt Kritik an der Billigfluggesellschaft. Sie warfen easyJet vor, die Fluggastrechte der Passagiere regelmässig zu missachten. Bei verspäteten oder annullierten Flügen würde es die Airline versäumen, ihre Passagiere über ihre Rechte aufzuklären. Entschädigungszahlungen würden nur schleppend oder gar nicht bearbeitet werden – einer Erhebung zufolge ist easyJet unter den Airlines, welche die wenigsten Entschädigungen zahlen.

 Flugverzögerungen im Sommer: Laut einer Mitteilung des Unternehmens sollten sich Flugreisende im Sommer auf Verzögerungen im Flugverkehr einstellen. Als Gründe nannten die Verantwortlichen unter anderem operative Probleme, aber auch Probleme bei der gesamteuropäischen Flugsicherung. Die renommierte Airline möchte zusätzliches Personal einstellen und Ersatzmaschinen vorbereiten, um die schwierigen Sommermonate so komplikationslos wie möglich zu überbrücken.

 Verlustgeschäfte: Zwar steigerte easyJet im ersten Halbjahr 2019 seine Kapazitäten, jedoch bedeutete die erste Hälfte des Jahres insgesamt ein millionenschweres Verlustgeschäft für das Flugunternehmen. Steigende Kerosinpreise haben die Gewinne ebenso nach unten gedrückt wie die unsichere Brexit-Situation sowie die im Zuge des Konkurrenzkampfes fallenden Ticketpreise.